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Änderung der Sachbezugswerteverordnung ab 1. März 2014

Im Regierungsprogramm aus Dezember 2013 ist vorgesehen, die Höchstgrenzen der Sachbezugswerte im Zusammenhang mit der Privatnutzung eines Firmenfahrzeugs ab 1. März 2014 zu erhöhen.

Für die uneingeschränkte Privatnutzung eines arbeitgebereigenen Kraftfahrzeugs wird der höchste KfZ-Sachbezugswert nun von € 600
auf € 720 pro Monat angehoben. Der Sachbezugswert beträgt weiterhin 1,5% der tatsächlichen Anschaffungskosten inklusive NoVA und Umsatzsteuer. Die maximalen Anschaffungskosten liegen demnach nun bei € 48.000. Sofern die privaten Fahrten mit dem arbeitgebereigenen Kraftfahrzeug nachweislich 500 Kilometer pro Monat nicht überschreiten, kommt wie bisher der halbe Sachbezugswert von nun maximal € 360 zu Anwendung (bisher           € 300).

Ab dem Kalenderjahr 2014 sind die neuen maximalen Sachbezugswerte

für Veranlagungen der Einkommensteuer für Zeiträume, die nach dem 28. Februar 2014 enden, anzuwenden.


Wird die Einkommensteuer durch Lohnsteuerabzug eingehoben, kommen

die angehobenen Sachbezugswerte für Lohnzahlungszeiträume, die nach

dem 28. Februar 2014 enden zur Anwendung.

Die Anhebung der Höchstwerte ist unabhängig vom Zeitpunkt der
Anschaffung oder der erstmaligen Überlassung des Fahrzeugs. Die Luxustangente bleibt unverändert bei € 40.000.